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Nachgedacht - Mai 2016 (01.05.2016)

Alles neu macht der Mai

So kündigt uns ein altes Volkslied den Mai an. Gemeint ist damit sicherlich das Neue, das die Natur uns nun zeigt, in dem sie „die Bäume ausschlagen“ lässt und mit dem Frühling offensichtlich wieder das Leben in die Natur bringt. Blumen blühen, Sträucher wachsen, an den Bäumen fangen an die Früchte zu reifen und wir können mit Erdbeere, Spargel und Rhabarber auch schon Erstes ernten.

Doch bei all dem Idyll kommt auch schnell die Frage auf, was ist mit dem vielen Schlechten und Bösen, was in unserer Welt geschieht? 

Der Gerechte muss viel leiden

...hat einst Platon in seiner Politeia geschrieben. Denn er

stößt die Ungerechten mit der Nase auf ihr Unrecht. Er weigert sich, im Strom

des allgemeinen Versagens mitzuschwimmen. Er hat ein feines Gespür für verborgenes Unrecht und riskiert es als Nestbeschmutzer dazustehen, wenn er peinliche Geheimnisse ans Licht zerrt. Wer Gerechtigkeit liebt und dafür kämpft, macht sich oft unbeliebt und wird bekämpft.

Auch Polizisten leiden.

Ostermontag (22.03.2016)

Herzliche Anteilnahme

Herzliche Anteilnahme! – Das steht auf fast jeder Trauerkarten - aber wer sagt das? Und wer meint das dann auch so? Nur wenige nehmen mit ganzem Herzen Anteil am Schicksal ihrer Mitmenschen.

Wie lebenswichtig solche Anteilnahme ist, erfahren zwei Männer,...

Karfreitag (18.03.2016)

Weichenstellungen des Lebens

Eisenbahnromantik, so hieß einmal eine Fernsehsendung die zu später Stunde in manchen Programmen das Testbild erstezte. Mitfahrten im Führerstand einer Lok. Eine Zugfahrt aus der Perspektive eines Lokführers.

Spannend, wie so ein Zug festgelegt auf die Richtung seiner Gleise fahren muss. Und spannend, wie selten bei den großen Strecken Weichenanlagen auftauchen.

Eigentlich ein treffendes Bild für das Leben.

Die tollen Tage

Da sind sie wieder, die „tollen Tage“ und viele freuen sich darauf, ausgelassen durch die Straßen und um die Häuser zu ziehen.

Doch in diesem Jahr feiert auch die Angst mit. Und dies nicht ohne Grund, wenn man die Ereignisse in Köln und Hamburg in der Silvesternacht denkt. Das, was dort geschehen ist, hat ein Dimension erreicht, die wir uns vor kurzen noch kaum vorstellen konnten – oder wollten? So sind wir, hier in der Region Mainz, in  besonderer Weise davon betroffen, wenn es darum geht die tollen Tage zu feiern!

Es gibt nichts Gutes - außer man tut es!

Diese Forderung Erich Kästners nach authentischem Leben entspringt kritischer Skepsis gegenüber hochtrabenden Ideologien und ambitionierten Vorsätzen, die ja gerade zum Jahresanfang Konjunktur haben: Besser gut handeln – als schön reden! Das erwarten wir nicht nur von Politikern und Vorgesetzten.

Dumm nur, dass ständig uns solch authentisches Leben misslingt! Stets wollen wir das Gute, scheitern aber häufig an der Umsetzung:


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Foto: Markus Reuter

Bild: Markus Reuter