Nachgedacht

Unter diesem Titel erscheint monatlich in einigen Hauszeitungen der Polizeidienststellen ein Text der Polizeiseelsorge, der zum Nachdenken und Besinnen anregen soll.

Hier finden Sie die aktuell veröffentlichten Texte in diesem Jahr zum nachlesen.
(Ältere Text über die Navigation am linken Rand)


 

Ein Neubeginn

Wenn die Tage wieder heller werden, die Sonne sich öfter zeigt und die ersten Frühlingsboten im Garten zu sehen sind, können wir aufatmen. Ich habe dieses Jahr wieder extrem gemerkt, wie die Wintermüdigkeit mit jedem Sonnenstrahl mehr aus meinem Körper verschwindet und auch ich aufatmen kann. Der Winter ist vorbei. Die Knospen an den Bäumen und Sträuchern werden immer größer und auch die ersten Blätter treiben aus. Die Tulpen blühen in voller pracht und machen uns mit ihren bunten Farben gute Laune.

Zeigleich laufen die Nachrichten und bringen uns leider wieder auf den Boden der Tatsachen zurück...

Gegen die Seelenblindheit - Gedenktag gegen Rassismus am 21. März

Alle Menschen aller Nationen achten einander und begegnen einander mit Respekt. Was für eine schöne Utopie! Sie ist tief verankert der Geschichte der Menschheit. Die Sehnsucht danach ist groß. Die Realität stellt sich aber oft anders dar. Rassistisches Denken, Reden und Handeln scheint so populär wie schon lange nicht mehr und ist kein Randphänomen mehr. Das kann man in den Schlagzeilen der Zeitungen und Nachrichtensender nachlesen und hören...

Humor tut gut!

Im geistlichen Impuls für den Februar geht es um die Bedeutung von Humor als Schlüssel zu mehr Gelassenheit.

„Weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit.“ Prediger Salomo, Kapitel 3, Vers 4

Die Närrinnen und Narren sind wieder unterwegs. Gerade jetzt, in einer Zeit vieler Krisen und Unsicherheiten, tut es sehr gut, einfach mal ausgelassen zu lachen, sich zu freuen und zu feiern. Viele, sehr viele Menschen feiern hier in unserer Region gerne und ausgiebig die „Fassenacht“. Als ich damals zum Studium nach Mainz kam, habe ich festgestellt, dass es an den närrischen Tagen vor Aschermittwoch letztlich nur zwei praktikable Möglichkeiten gibt: entweder mit- und durchzufeiern, oder fluchtartig die Stadt zu verlassen...

Ich habe Pläne des Friedens und nicht des Unheils mit Euch

In den letzten Tagen ist mir ein Text in die Finger gefallen, den ich mit einem Blick auf das neue Jahr gern hier mit Ihnen teilen möchte:

„Hoffnung“ – dieses Wort löst bei mir in diesen Tagen eher Fragen als Zuversicht aus: Welche Hoffnung haben die Menschen im Nahen Osten? Welche Hoffnung haben die Menschen in der Ukraine?

Auf der anderen Seite: Wie ginge es uns, wenn wir angesichts der Situation und der zu erwartenden Entwicklungen ohne Hoffnung wären? Könnten wir dann nicht nur resignieren und verzweifeln?

Aber worauf sollen wir unsere Hoffnung gründen? Darauf, dass wir Menschen schon eine Lösung finden, so wie wir immer eine Lösung gefunden haben – wie es heißt? Doch wie oft wurde der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben, brachte eine Lösung größere Schwierigkeiten als das Problem, das sie lösen sollte? Oder sollen wir auf Gott hoffen, der alles schon irgendwie richten wird?

Einfache Antworten kann es nicht geben. Aber es gibt Hoffnung...

Foto: Markus Reuter

Bild: Markus Reuter