Nachgedacht

Unter diesem Titel erscheint monatlich in einigen Hauszeitungen der Polizeidienststellen ein Text der Polizeiseelsorge, der zum Nachdenken und Besinnen anregen soll.

Hier finden Sie die aktuell veröffentlichten Texte zum nachlesen.
(Ältere Text über die Navigation am linken Rand)


 

Wenn draußen alles trüb und grau erkaltet ...

dann beginnt in Mainz und ganz Rheinhessen die vierfarbbunte fünfte Jahreszeit. Besser kann man die verregneten Wochen nicht überstehen als mit närrischem Treiben, wenn die Sonne nicht vom Himmel, sondern aus jedem Glas entgegenlacht. Natürlich sind die tollen Tage für Polizeibeamte im Dienst eher kein Grund zum Feiern – wenn vermehrt alkoholisierte Fahrer unterwegs sind, halbstarke Jugendliche randalierend aus dem Ruder laufen und (zum Höhepunkt des Festes) Schnapsleichen vor dem Erfrieren zu bewahren sind. Und das alles auf dem Hintergrund einer erhöhten Gefahrenlage, die viel mehr Kräfte bindet, als es je in der Vergangenheit der Fall war.

Doch auch wer eher Fastnachtsmuffel ist und jetzt schon sehnsüchtig auf Ostern schielt: Feiern – geht immer. Anlässe sind schnell gefunden...

Nun hat das neue Jahre gerade erst angefangen und sicherlich haben Sie etliche Male „guten Rutsch“ gewünscht bekommen und „alles Gute für 2019“. Aber wie kann das neue Jahr, das nun vor uns liegt, gut werden? Eine Möglichkeit ist sicherlich gute Vorsätze zu haben und so das neue Jahr besser werde zu lassen. Aber die vielen guten Vorsätze, ja das kennen wir – haben die in ein paar Wochen noch eine Bedeutung?

Eine Anregung habe ich im Advent im Radio bekommen, als Gisela Schmidt im SWR folgenden Impuls gab:

Foto: Markus Reuter

Bild: Markus Reuter