Nachgedacht

Unter diesem Titel erscheint monatlich in einigen Hauszeitungen der Polizeidienststellen ein Text der Polizeiseelsorge, der zum Nachdenken und Besinnen anregen soll.

Hier finden Sie die aktuell veröffentlichten Texte zum nachlesen.
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startet in diesem Jahr am 1. Advent und dauert bis zum Nikolaustag. Viele vergleichen es mit Weihnachten. Denn auch bei Chanukka feiert die ganze Familie und beschenkt die Kinder. Und beide Male spielt das Licht eine besondere Rolle – allerdings sind es nicht vier, sondern acht Kerzen, die auf den Chanukkaleuchter aufgesteckt werden.

Dieses Ritual erinnert an die Zurückeroberung des Jerusalemer Tempels im Makkabäeraufstand im Jahr 164 v. Chr, der von Heiden durch einen Zeus-Altar entweiht worden war. Als eines der wichtigsten Zeichen des Judentums sollte die Menora, der siebenarmige Leuchter, während der ganzen achttägigen Tempelweihfeier leuchten...

 Vom Winde verweht 

Neulich lief ich mit einem Stapel Blätter in der Hand durch die herbstlichen Straßen. Auch wenn es kein Herbststurm war, so weht der Wind durch ganz ordentlich und so kam es, dass mir plötzlich eine kräftige Brise die Blätter aus der Hand rissen und davongewehte, als ich gerade mein Gartentor durchschritten hat und auf Haus zu ging. Einige habe ich gleich wieder erwischt und dann versucht, die restlichen wieder einzufangen – aber immer war der Wind schneller als ich...

Achtsamkeit ...

... eine jüngst erst in Mode gekommene Tugend. Achtsamkeit sich selbst gegenüber: Bedürfnisse und Gefühle sind ernst zu nehmen und unsere Gesundheit sorgsam zu bewahren, Belastungen müssen wahrgenommen und verarbeitet werden. Wichtig auch die Achtsamkeit gegenüber der Familie – etwa beim Gestalten einer gesunden Work-Life-Balance. Unterschiedlichste Interessen sind hier unter einen Hut zu bringen. Neben dem beherzten Einsatz im Dienst steht die volle Hingabe gegenüber dem Partner und den Kindern. Um hier ein gesundes Mittelmaß zu finden, müssen wir auf Signale sorgsam achten lernen. Keiner unserer Liebsten darf vernachlässigt werden. Und unser eigenes Wohl soll nicht zu kurz kommen! 

Wenn die Kirche ein Berghütte wäre...

Ich liebe die Berge. Jetzt in den Sommermonaten bin ich wieder in den Bergen unterwegs. Die Pandemielage lässt das zu und so eine Berghütte ist ein wunderbarer Ort. Sie ist das Ziel am Ende eines langen Marsches, sie ist der Zufluchtsort bei Sturm und Gewitter, und sie ist der Ausgangsort für inspirierende Gipfeltouren. Auch das Hüttenteam spielt eine wichtige Rolle, wenn ich mich auf einer Berghütte wohl fühlen will.  Das Team gibt Auskünfte zur aktuellen Wegbeschaffenheit und zum Bergwetter – und nicht zu vergessen: Es kocht wunderbar leckere Gerichte. Fast immer sind Hüttenwirte und ihr Team sehr hilfsbereit und stehen für die Bedürfnisse der Gäste zur Verfügung.

Wenn ich so darüber nachdenke, kommt das nah ran an meine Vorstellung von Kirche. So wünsche ich mir Kirche...

Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für diese Zerstörung

Ausnahmsweise muss hier einmal ein Satz der Bundeskanzlerin zitiert werden. Denn alle Worte, die uns einfallen, erscheinen angesichts der Katastrophe in der Eifel schal und leer. Furchtbar, schrecklich, unerträglich - ist leicht gesagt. Und doch sind solche Worte nicht ansatzweise geeignet, Schrecken und Mitgefühl in Sprache zu fassen. Wir stellen uns voller Anteilnahme vor, wie bodenlos das Gefühl sein muss, wenn man ohnmächtig vor den Trümmern seiner Existenz steht. Dort wo lange Zeit man sicher und geborgen sich gefühlt hat, klafft nach dem Einbruch der Fluten ein Abgrund...

Vom Reisen und Lesen

Meine spannendsten Reisen fanden im letzten Jahr nicht per Flugzeug oder Auto statt, sondern mit einem Buch. Ich war sozusagen auf „Lesereise“. In Zeiten der Pandemie bleibt einem ja kaum etwas Anderes übrig, als auf den Flügeln der Fantasie an einen besseren Ort zu entfliehen.

Seit ich lesen kann, nutze ich diese Fluchtmöglichkeit regelmäßig und ausgiebig. Ich war schon auf vielen „Lesereisen“... 


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Foto: Markus Reuter

Bild: Markus Reuter