Nachgedacht

Unter diesem Titel erscheint monatlich in einigen Hauszeitungen der Polizeidienststellen ein Text der Polizeiseelsorge, der zum Nachdenken und Besinnen anregen soll.

Hier finden Sie die in diesem Jahr veröffentlichten Text zum nachlesen und downloaden.
(Ältere Text über die Navigation am linken Rand)


 

„Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet." (Ps alm30, 12)

In diesen Wochen wird wieder an vielen Orten gefeiert – Fastnacht, Fasching, Karneval. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Tanz. Tanzen ist ein Ausdruck der Lebensfreude, es erhebt und beflügelt. Das wusste auch der heilige Augustinus:

Ich lobe den Tanz,...

Alle Jahre wieder ..

ist der Jahresanfang mit guten Vorsätzen gepflastert. Mehr Sport, weniger essen; mehr Zeit für die Kinder, weniger Überstunden. Freundschaften pflegen, Natur genießen, ökologischer denken, Hobbys ausbauen

Gute Vorsätze halten uns auf Trab! Also schieb ich gleich noch einen nach. Den Feiertag heiligen, den Sonntag ehren: Wie wäre es damit? So jedenfalls empfiehlt es das dritte Gebot: Mal nichts tun; die Seele baumeln lassen; sich treiben lassen, grad so wie es kommt. Nichts arbeiten, nichts erledigen, nichts auf die Beine stellen. Nur da sein, das Leben genießen - die Familie, die Freunde, die Natur. Klingt verlockend, macht Lust auf mehr. Doch wie selten genehmigen wir uns diesen Luxus! Grad mal für ein paar kurze Wochen im Urlaub. Um dann stöhnend, ächzend, dauermüde wieder in die graue 7/24-Tretmühle einzusteigen.

Foto: Markus Reuter

Bild: Markus Reuter